Dr. Wolfgang Kindl und Mag. Gerald Müller neu in der Geschäftsführung von UNIQA International
Mit Dr. Wolfgang Kindl und Mag. Gerald Müller ergänzen ab sofort zwei auslandserfahrene Manager die Leitung der UNIQA International in Wien. Gemeinsam mit Mag. Manfred Schuster, der bereits seit 1999 in dieser Funktion tätig ist, bilden sie ab sofort die Geschäftsführung der 100%igen UNIQA Tochter. Wolfgang Kindl kehrt nach viereinhalb Jahren als Geschäftsführer des Genfer UNIQA Tochterunternehmens in die Zentrale zurück. Gerald Müller war zuletzt Vorstandsvorsitzender der kroatischen UNIQA Tochtergesellschaft in Zagreb.
Die Aufgaben der UNIQA International Versicherungs-Holding AG
Die Hauptaufgaben der UNIQA International liegen im Spezialbereich Mergers & Acquisitions, in der Integration bereits übernommener Unternehmen, der Bewertung interner und externer Wachstumsoptionen in den zentral- und osteuropäischen Märkten, dem strategischen Controlling, makroökonomischen Analysen und Benchmarking sowie in der Pflege vorhandener und dem Aufbau neuer internationaler Kontakte.
"Mit Wolfgang Kindl, der vor allem Erfahrungen im westlichen Mitteleuropa gesammelt hat und mit dem osteuropaerfahrenen Gerald Müller stehen nun neben Manfred Schuster zwei Männer an der Spitze von UNIQA International, die die klare Wachstumsstrategie von UNIQA in CEE konsequent weiter verfolgen und weiter entwickeln werden", zeigt sich Dr. Andreas Brandstetter, im UNIQA Konzern zuständiger Vorstand für Privatkundengeschäft sowie Mergers & Acquisitions, überzeugt und weiter: "Im Versicherungswesen spielt Vertrauen eine große Rolle und deshalb ist es notwendig, dass unsere Fach- und Führungskräfte Mentalitäten, Kulturen und Spezifika in all unseren zentraleuropäischen Märkten kennen lernen. Beiden neuen Geschäftsführern war das durch den operativen Einsatz vor Ort - im Zuge unseres Go Ahead Programmes - möglich."
UNIQA Go Ahead ist ein Programm zur Steigerung der Mobilität der MitarbeiterInnen in Mitteleuropa. Durch die Teilnahme werden MitarbeiterInnen ausgezeichnet und auf eine künftige Führungs- oder Expertenaufgabe im Konzern vorbereitet.
Dr. Wolfgang Kindl
Wolfgang Kindl (38) absolvierte nach seinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien das Post Graduate Masters-Program "Environmental Management" der Wissenschaftlichen Landesakademie für Niederösterreich. 1996 erfolgte der Eintritt in die Bundesländer-Versicherung im zentralen Verkaufsbereich und ein Jahr später der Wechsel in die Abteilung "Internationale Beziehungen", wo er als Area Manager für die Auslandsgesellschaften in Italien, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz zuständig war. Im Juli 2000 übernahm er die Geschäftsführung der UNIQA Assurances S.A. in Genf und verantwortete dort den Ausbau und die Weiterentwicklung der strategischen Kernkompetenzen im Bereich der internationalen Krankenversicherung sowie die strategische Neuausrichtung der UNIQA Gruppe am Schweizer Versicherungsmarkt.
Kindl ist verheiratet und hat eine Tochter. Zu seinen privaten Interessen zählen Sport, das Lesen von Fachliteratur und das Reisen.
Mag. Gerald Müller
Gerald Müller (38) hat das Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien absolviert und das Post Graduate Studium "Finance MSci" an der Donauuniversität Krems abgeschlossen. Er trat 1995 in die Bundesländer-Versicherung ein und erwarb dort seit 1997 als Mitarbeiter der UNIQA International Versicherungs-Holding GmbH umfangreiche Erfahrung im Aufbau und der Unterstützung ausländischer Versicherungs-Konzerntöchter im Raum CEE und SEE. Mit 1. Jänner 2004 übernahm Gerald Müller die Leitung der kroatischen UNIQA osiguranje d.d. in Zagreb, eine der am stärksten wachsenden Gesellschaften am gesamten Versicherungsmarkt dieses Landes.
Müller ist verheiratet und Vater einer Tochter. Zu seinen Hobbys zählen Sport, insbesondere Tennis, und Reisen.
UNIQA in Zentraleuropa
Seit Unternehmensgründung durch den Zusammenschluss von Bundesländer/Raiffeisen und Austria/Collegialität und Markeneinführung vor fünf Jahren ist UNIQA von einer österreichischen Versicherung mit einem Auslandsanteil von nur 5% zu einem wesentlichen Player im gesamten mitteleuropäischen Raum aufgestiegen. Heute beträgt der Auslandsanteil bereits rund 30%.
Nach mehr als zehn erfolgreich gemanagten Akquisitionen und Mergern in acht europäischen Ländern ist UNIQA derzeit neben dem österreichischen Heimatmarkt in der Slowakei, Tschechien, Italien, Kroatien, der Schweiz, Polen, Ungarn, Deutschland und Liechtenstein mit Tochtergesellschaften vertreten.
Im westlichen Mitteleuropa wie Italien, Schweiz, Liechtenstein und Deutschland hat die UNIQA Gruppe eine klare Zielgruppenstrategie mit Produktspezialitäten für spezifische Kundensegmente. Dabei werden teilweise die gut eingeführten und bekannten lokalen Marken beibehalten.
Im östlichen Mitteleuropa hat sich UNIQA erfolgreich als wesentlicher Kompositplayer positioniert. In diesen Ländern (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Kroatien) sollen die Marktanteile und Ergebnisse durch starkes organisches Wachstum, Investments in den Ausbau des Vertriebes und passende weitere Akquisitionen entsprechend erweitert werden. Im gesamten östlichen Mitteleuropa, wo UNIQA als Allspartenversicherer eine klare Wachstumsstrategie verfolgt, treten die lokalen Gesellschaften alle unter der einheitlichen Konzernmarke UNIQA auf.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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